Heizkörperthermostate im Test

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Heizkörperthermostate im Test

Welches Heizkörperthermostat ist das beste für Ihre Wohn- und Lebenssituation? Finden Sie es hier heraus.

Mit dem passenden Heizkörperthermostat können Sie das Heizen optimieren und damit wohlige Wärme in Ihrem Zuhause genießen bei gleichzeitiger Energie- und Heizkostenersparnis. Welches der drei Arten von Thermostaten das richtige für Sie ist, hängt vor allem von Ihrem Tagesablauf ab.

Welches Thermostat passt zu Ihnen?

Klassische Drehregler-Thermostate sind günstig und einfach zu bedienen, jedoch muss man auch daheim sein, um sie zu regulieren. Ein solches klassisches Heizkörperthermostat passt zu Ihnen, wenn Sie oft zu Hause sind und es Ihnen nichts ausmacht, hin und wieder selbst Hand anzulegen, um die richtigen Einstellungen vorzunehmen. Wenn Sie hingegen lange außer Haus sind, während Ihrer Abwesenheit die Heizung zum Energiesparen herunterdrehen, bei Ihrer Rückkehr aber nicht in eine kalte Wohnung kommen möchten, dann passen programmierbare oder fernsteuerbare Thermostate besser zu Ihren Lebensumständen.

Mit programmierbaren Heizkörperthermostaten können Sie die Heizzeiten perfekt auf Ihren Tagesablauf abstimmen. So dass die Heizung automatisch herunterdreht, wenn Sie das Haus verlassen und automatisch auch wieder vorheizt, kurz bevor Sie wiederkommen. Damit können Sie Energie sparen und haben bei Ihrer Ankunft trotzdem schon ein warmes Zuhause. Am besten eignen sich diese Heizkörperthermostate, wenn Sie einen sehr geregelten Tagesablauf haben und meist zu gleichen Zeiten gehen und wieder heimkommen. Können Sie Ihre Tagesabläufe nicht so verlässlich planen, ist ein ebenso flexibles fernsteuerbares Thermostat noch besser für Sie.

Die neuen per Fernzugriff über eine Smarthone-App steuerbaren Heizkörperthermostate sind die flexibelsten und passen am besten zu Ihnen, wenn Sie einen dynamischen Lebensstil haben und nicht regelmäßig zu gleichen Zeiten zu Hause sind. Längere Arbeitszeiten oder spontane Unternehmungen sind somit kein Problem mehr, wenn es ums Heizkosten sparen geht. Selbstverständlich lassen sich auch bei diesen Geräten planmäßige Heizzeiten einrichten. Per App können die dann aber auch noch nach Bedarf und von unterwegs geändert werden, sodass die Heizung z.B. noch nicht anspringt, wenn man länger weg bleibt oder aber früher vorheizt, wenn man schon eher heimkommt.

Heizkörperthermostate im Test

Unabhängige Testergebnisse wie die von Stiftung Warentest können Ihnen eine nützliche Hilfe bei der Entscheidung für das richtige Heizkörperthermostat sein.

Im Januar 2017 führte die Stiftung Warentest eine Untersuchung von Heizkörperthermostaten durch (test 1/2017). Getestet wurden insgesamt 10 Modelle: drei Drehregler, drei programmierbare Heizkörperthermostate und vier fernsteuerbare Geräte.

Thermostate mit Drehgriff im Test

Heizkörperthermostate mit Drehgriff und Zahlenaufdrucken sind die Klassiker, die wohl die meisten Menschen in ihrer Wohnung haben. Die Bedienung von Hand ist einfach, jedoch muss man ggf. eben auch selbst nachregulieren.

Die drei Heizkörperthermostate im Test mit Drehgriff wurden nach den Kriterien Wärmeregulierung (60%) und Handhabung (40%) untersucht und schnitten allesamt mit „gut“ ab. Danfoss RAW 5010 wurde mit Note 1,7 Testsieger, vor allem wegen der sehr guten Wärmeregulierung. Dahinter rangierten Oventrop Uni XH mit Note 1,8 und Imi Heimeier K mit Note 2,0. Mit Preisen zwischen 11 und 18 Euro waren die klassischen Heizkörperthermostate die günstigsten im Test.

Programmierbare Thermostate im Test

Eine modernere Form sind programmierbare Heizkörperthermostate. Hier lassen sich verschiedene Einstellungen schon im Voraus planen und werden daraufhin automatisch reguliert.

Die drei programmierbaren Heizkörperthermostate im Test waren mit Preisen von 20 bis 29 Euro jedoch nur geringfügig teurer. Hier bekamen zwei von ihnen das Testurteil „gut“. Neben der Wärmeregulierung (50%) und Handhabung (40%) wurden sie außerdem auf Batterieverbrauch (5%), Geräusch (5%) und Datensenderverhalten der App (0%) untersucht. Das eQ-3 Bluetooth Smart erhielt Note 2,1 und war am besten im Batterieverbrauch. Das Homexpert by Honeywell Rondostat Energy HR25 wurde mit Note 2,5 bewertet, punktete aber mit sehr guter Wärmeregulierung. Das Eurotronic Comet Blue war mit Note 2,6 nur noch „befriedigend“.

Fernsteuerbare Thermostate im Test

Einen Schritt weiter gehen dann noch die programmierbaren Thermostate mit Fernzugriff. Sie werden Zuhause mit dem WLAN-Router verbunden und können dann von unterwegs aus per Smartphone-App gesteuert werden.

Die vier fernsteuerbaren Heizkörperthermostate im Test wurden ebenfalls nach den Kriterien Wärmeregulierung (50%) und Handhabung (40%) sowie Batterieverbrauch (5%), Geräusch (5%) und Datensenderverhalten der App (0%) getestet. Alle wurden mit „gut“ bewertet, waren mit Preisen zwischen 50 und 62 Euro aber die teuersten Modelle im Test. Die Noten von 2,0 und 2,1 lagen nah beieinander, die Unterschiede waren bei ihnen im Detail zu suchen.

Das Eurotronic Comet Dect erhielt Note 2,1 und war am besten in puncto Wärmeregulierung, schnitt dafür in der Handhabung jedoch nur befriedigend ab. Das Danfoss Living Connect wurde ebenfalls mit Note 2,1 bewertet und punktete mit dem besten Batterieverbrauch und Geräusch. Das eQ-3/Homematic IP HmIP-eTRV war mit Note 2,0 der Sieger im Test, jedoch mit Abstrichen beim Geräusch. Das Homexpert by Honeywell Evohome THR092HRT war in der Gesamtwertung mit Note 2,1 ähnlich gut wie die anderen Thermostate, allerdings mit nur befriedigendem Batterieverbauch und Geräusch.

Fazit zum Heizkörperthermostate-Test

Wie die Stiftung Warentest in ihrem Test berechnete, bringt das zeitweilige Herunterdrehen der Heizung ein Sparpotenzial von 5 bis 8%, das auch nicht für das spätere Wiederaufheizen wieder verloren gehe. Um Ihre Heizkosten zu senken, kann es sich also lohnen, Ihre Thermostate einmal zu erneuern. Das gilt natürlich vor allem für die Umstellung von mechanischen auf programmierbare oder fernsteuerbare Heizkörperthermostate. Aber auch wenn Sie bei klassischen Drehreglern bleiben möchten, sollten Sie diese je nach Alter der Geräte ggf. gegen neue Modelle ersetzen. Insgesamt lässt sich sagen, dass die meisten Heizkörperthermostate im Test gut abschnitten. Dabei waren die modernen Systeme genauso zuverlässig wie die Klassiker. Auch Inbetriebnahme und Bedienung waren mehrheitlich selbst für Technik-Laien zu meistern. Also keine Scheu vor den modernen Thermostaten, die Umrüstung macht sich bezahlt. Beachten Sie trotzdem auch immer alle weiteren Tipps zum richtigen Heizen, um das meiste an Heizkosten zu sparen.

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