Energieberatung

Bares Geld sparen mit einer Energieberatung

Alles wird teurer. Dies gilt vor allem für die Energiekosten von Häusern und Wohnungen. Die Nebenkosten explodieren und plötzlich stehen Besitzer oder Mieter vor enormen Kosten, die erst einmal gestemmt werden wollen. Mit einer professionellen und umfassenden Energieberatung hingegen, können viele dieser Kostenfaktoren vermieden werden. Denn eine Energieberatung auf professionellem Niveau berät den Kunden in einem breiten Themenbereich und hilft somit konkret Kosten zu sparen.

Energieberatung ist nicht gleich Energieberatung

Die Berufsbezeichnung des Energieberaters ist nicht geschützt. Dies bedeutet, dass sich jeder – ja, auch Sie – als Energieberater bezeichnen kann. Das macht es natürlich schwer für den Kunden einen guten und vor allem fachlich versierten Energieberater zu finden. Allerdings hat sich im Laufe der Zeit ein wichtiges Kriterium heraus kristallisiert. Denn dank verschiedener Fortbildungsmaßnahmen von Industrie- und Handelskammern, können gut ausgebildete Energieberater einen sogenannten Energieausweis ausstellen. Dieses, in vielen Bundeländern für Immobilien bereits verpflichtende Dokument kann somit als Maßgabe angenommen werden. Ein Energieberater, welcher einen solchen Energieausweis ausstellen darf, ist bestens ausgebildet und in der Lage die versprochenen Leistungen auch liefern zu können.

Was macht ein Energieberater überhaupt?

Grundsätzlich beurteilt ein Energieberater den Energieverbrauch von Gebäuden, Heizungsanlagen und Verbrauchern in den Wohneinheiten. Das hilft dem Kunden dabei Energie und somit bares Geld zu sparen. Auf diese Art kann der Energieberater beispielsweise ausmessen, wie viel Energie des Hauses verloren geht, kann beurteilen ob es Kältebrücken gibt oder ob die Heizanlage effizient arbeitet. Dies ist natürlich auch mit Kosten verbunden.

Was kostet ein Energieberater?

Die Kosten für einen Energieberater lassen sich nicht so einfach festlegen. Die Kostenspanne liegt in der Regel zwischen 500 und mehreren Tausend Euro für eine solche Beratung. Der Preis ist abhängig vom Umfang der Leistungen, von der Größe des Hauses und der Anzahl der Wohneinheiten, die überprüft werden sollen. Auch verschiedene Zusatzleistungen wie „Door-Blower-Test“ oder „Thermographieaufnahmen“ können die Kosten in die Höhe treiben. Allerdings kann eine Energieberatung auch gefördert werden, wenn dadurch die Sanierung eines Hauses ermöglicht werden kann. Das BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, stellt in vielen Fällen Fördermittel für eine Energieberatung zur Verfügung.

Kann ich selber Energieberater werden?

Selbstverständlich ist es möglich sich zum Energieberater weiterbilden zu lassen. Viele Kammern aus Industrie und Handwerk bieten solche Weiterbildungskurse an. Wichtig ist bei allen Kursen und Weiterbildungsmaßnahmen, dass diese mit einem staatlich anerkannten Abschluss enden. So können beispielsweise Ausbildungen zum Gebäudeenergieberater oder zum Sachverständigen für Schall- und Wärmeschutz mit staatlicher Anerkennung eine passende Fort- und Weiterbildung für Energieberater darstellen. Da die Bezeichnung an und für sich nicht geschützt ist, können Sie sich nun auch mit dem passenden, fachlichen Hintergrund als Energieberater betätigen und entsprechend den vorherrschenden Verordnungen ihre Dienstleistungen abrechnen.

Sie sehen, dass eine Energieberatung nicht nur ein enorm breit aufgestelltes Feld, sondern in vielen Fällen auch enorm sinnvoll ist. Ob Sie nun einen Energieberater beauftragen, oder sich im Rahmen einer Qualifizierung selber zum Energieberater ausbilden lassen möchten, ist dabei unerheblich. Die steigenden Energiekosten machen diesen Beruf auch in Zukunft äußerst interessant und wichtig.