6 Tipps zum Strom sparen beim Aquarium

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Ohne Strom kommt ein Aquarium nicht aus, doch der Verbrauch muss nicht hoch sein. Mit den folgenden 6 Tipps zum Strom sparen beim Aquarium lässt er sich nachhaltig senken.

Da der größte Teil des Stromverbrauchs vom Aquarium auf die Heizung entfällt, lässt sich hier entsprechend am meisten Strom sparen beim Aquarium. Mit 60% ist die Heizung der wesentliche Kostentreiber. Mit noch 34% schlägt auch die Beleuchtung recht stark zu Buche. Die Filterpumpe benötugt dagegen nur 5% des Stroms eines Aquariums.

Die besten Voraussetzungen zum Strom sparen lassen sich bereits bei der Planung des Aquariums schaffen. Vor der Aufstellung eines Aquariums sollten daher die ersten 3 Stromspartipps beachtet werden. Sowohl bei einem neuen als auch einem bestehenden Aquarium lassen sich die Tipps 4 bis 6 anwenden.

1. Kleineres Aquarium spart Strom

Je größer das Aquarium ist, desto mehr Wasser muss folglich auf Temperatur gebracht werden. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich, dass ein kleineres Aquarium mit entsprechend weniger Wasser auch weniger Heizenergie benötigt. Gleiches gilt für den Stromverbrauch von Beleuchtung und Filterpumpe. Vor der Anschaffung sollte man daher überlegen, ob nicht auch ein kleines Modell ausreicht. So kann man trotzdem die Freude an der Aquaristik genießen, dabei aber gleichzeitig Strom sparen beim Aquarium.

2. Wenige bzw. kleine Fische sparen Strom

Die Anzahl der Fische, die das Aquarium maximal bewohnen sollten, sollte nach der Faustregel „1 cm Fisch pro Liter Wasser“ berechnet werden. Entsprechend können in einem kleinen heizenergiesparenden Aquarium weniger Fische gehalten werden. Vor allem bei größeren Exemplaren macht sich dies natürlich auch optisch bemerkbar. Das muss aber kein Nachteil sein, denn so kommt jeder Fisch doch besonders gut zur Geltung. Wer hingegen lieber eine Fülle an Fischen bewundern möchte, der kann zum Strom sparen beim Aquarium dann auf kleinere Fische setzen.

3. Heimische Fische sparen Strom

Wie bereits o.g. benötigt die Aquarienheizung den meisten Strom. Dafür ist aber nicht nur die Wassermenge ausschlaggebend, sondern auch die Wassertemperatur. Je höher das Wasser aufgeheizt werden muss, desto höher ist folglich der Stromverbrauch. Deshalb spielt neben der Anzahl der Fische außerdem die Art der Fische eine Rolle für das Strom sparen beim Aquarium. Denn verschiedene Fischarten benötigen auch unterschiedliche Wassertemperaturen. Einheimischen Fischen reichen bspw. 15 bis 20°C, für Tropenfische müssen es schon etwa 24 bis 26°C sein und für stark wärmeliebende Arten gar über 28°C. Wenn man sich für die Haltung von Fischarten entscheidet, die sich bei geringeren Temperaturen wohlfühlen, lässt sich entsprechend einiges an Strom sparen beim Aquarium. Folgend ein paar Beispiele für Fische, die sich bei relativ geringen Wassertemperaturen halten lassen und zeigen, dass auch diese eine tolle Pracht darstellen.

Temperatur Fischarten
17°C
  • Goldfisch
  • Regenbogenerlitze
  • Schleierschwanz
  • Wimpelkarpfen
18°C
  • siehe 17°C
  • Kardinalfisch
19°C
  • siehe 18°C
  • Guppy
  • Paradiesfisch
  • Platy
20°C
  • siehe 19°C
  • Bärbling
  • Buntbarsch
  • Neonsalmler

 

Klein aber fein Kleine Fische, die sich bei niedrigen Temperaturen wohlfühlen, wie z.B. Neonsalmler, Guppies und Goldfische, sind optimal für ein stromsparsames Aquarium. Dank ihrer geringen Größe lassen sich auch in einem kleinen Becken viele Fische halten. In Kombination mit ihrem farbenfrohen Aussehen wird so auch ein kleines Aquarium zum tollen Blickfang.

4. Aufstellort richtig auswählen bzw. verändern

Bei der Planung eines neuen Aquariums sollte der Standort mit Bedacht gewählt werden. Damit die Heizung weniger leisten muss und weniger Strom verbraucht, wird das Aquarium am besten an einem warmen Standort aufgestellt. Die Wassertemperatur passt sich ungefähr an die Zimmertemperatur an, die meist bei 18 bis 22°C liegt. Und die Heizung muss dann nur noch kleine Temperaturabweichungen bzw. -schwankungen zur optimalen Wassertemperatur für die Aquarienbewohner ausgleichen, z.B. bei Wärmeverlusten durch Verdunstungskälte. Diese entstehen u.a. durch Zugluft, weshalb das Aquarium auch nicht in einem zugigen Bereich platziert werden sollte. Wärmeverluste lassen sich darüber hinaus durch eine Abdeckung und Isolierung (siehe Tipp 5) des Aquariums minimieren.

Zu warm sollte der Standort jedoch auch nicht sein, denn sonst kann statt einer Heizung sogar ein Kühlgerät nötig werden, damit an heißen Tagen im Sommer oder beim Heizen der Wohnung im Winter die Wassertemperatur nicht zu stark steigt. Das wäre natürlich ein weiterer Stromverbraucher und kontraproduktiv zum Strom sparen beim Aquarium. Auch den Fischen tun stärkere Temperaturschwankungen nicht gut. Das Aquarium sollte folglich nicht an einem Ort mit direkter Sonneneinstrahlung oder zu nah an Heizkörpern aufgestellt werden.

Bei einem bereits bestehenden Aquarium kann es sich lohnen, den Standort noch einmal auf die o.g. Kriterien zu prüfen. Vielleicht hat es noch nicht den optimalen Platz und lässt sich umstellen. An einem wärmeren oder weniger zugigen Platz lässt sich durch weniger Heizenergie möglicherweise Strom sparen beim Aquarium.

5. Aquarium isolieren

Um Temperaturschwankungen zu reduzieren, die einerseits den Stromverbrauch der Aquarienheizung in de Höhe treiben und andererseits das Wohl der Fische beeinträchtigen können, empfiehlt es sich das Aquarium zu isolieren. Mit Schaumstoff oder Styropor lassen sich der Boden und die Rückwand gut verkleiden, ohne dass die freie Sicht ins Becken verbaut wird. Zudem ist es eine sehr einfache und günstige Maßnahme, die aber eine große Wirkung erzielt. Erfahrene Aquariumbesitzer berichten z.B. dass die Wassertemperatur dank Rückwand-Dämmung tagsüber nun von allein konstant bleibt und die Heizung nur noch nachts ein paar Mal heizen muss. Das trägt natürlich enorm zum Strom sparen beim Aquarium bei.

6. Beleuchtung optimieren

Licht ist beim Aquarium unerlässlich, denn schließlich möchte man das Leben im Becken auch in voller Pracht sehen und beobachten. Aber auch für das Pflanzenwachstum und das Wohlbefinden der Bewohner ist es elementar. Es gilt also, die Aquarienbeleuchtung sowohl stromsparend zu optimieren als auch naturnah und angenehm für die Fische. Dabei sollten Lampen aber niemals einfach durch Sonnenlicht ersetzt werden, was erst einmal als die sparsamste Variante erscheint. Denn Sonneneinstrahlung ist viel zu warm (siehe Tipp 4) und viel zu Inteniv für die Fische.

Für die optimale Aquarienbeleuchtung stehen verschiedene Leuchtmittel zur Verfügung. Besonders verbrauchsarm sind LED-Lampen, die vor allem bei einem kleinen Becken bis 50 cm Wasserhöhe geeignet sind und hier hervorragend zum Strom sparen beim Aquarium beitragen könnnen. Für größere Aquarien sind sie jedoch leider oft noch nicht stark genug. Eine gängige Beleuchtung sind Leuchtstoffröhren, die aber etwas mehr Strom verbrauchen. Optimierungspotenzial gibt es denoch, z.B. durch den Austausch von T8- gegen T5-Leuchtstoffröhren und/oder den Wechsel von herkömmlichen zu elektronischen Vorschaltgeräten.

Eine sehr preisgünstige Möglichkeit, die Aquarienbeleuchtung effektiver zu gestalten, ist der Einsatz von Reflektoren. Sie können die Lichtausbeute um bis zu 100% steigern. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass dadurch die Hälfte der Röhren eingespart und somit auch der Stromverbrauch halbiert werden kann. Das trägt dann merklich zum Strom sparen beim Aquarium bei.

Zuletzt lässt sich über die Regulierung der Beleuchtungsdauer Strom sparen beim Aquarium. Viele Aquariumsbesitzer schalten das Licht für eine Dauer von 8 bis 11 Stunden an. Und je kürzer die Beleuchtung, desto weniger Strom verbraucht sie selbstverständlich auch. Darüber hinaus können auch Beleuchtungspausen eingelegt werden, z.B. eine bis zu dreistündige „Mittagspause“, das reduziert den Stromverbrauch der Aquarienbeleuchtung abermals. Bei der Beleuchtungsdauer sind aber natürlich auch immer die Bedürfnisse der Tiere und Pflanzen mit zu beachten. Sinnvolle Ergänzungen zur Optimierung der Beleuchtung in puncto Stromsparen und Biorhytmus der Aquarienbewohner sind dafür Zeitschaltuhren und Dimmer.

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